Das Campofelice ist der grösste Campingplatz der Schweiz – und funktioniert wie ein kleines Feriendorf am Wasser. Das rund 15 Hektaren grosse Areal liegt direkt am Lago Maggiore, mit einem etwa 400 Meter langen, privaten Sandstrand als Herzstück; von den baumbestandenen Alleen der Parzellenreihen ist man in wenigen Schritten am Wasser. Trotz der Dimension wirkt der Platz geordnet und erstaunlich grün: Alleen, Schattenbäume und klare Quartiere gliedern das Gelände. Das Publikum ist international, der Takt sommerlich-familiär – morgens Gummiboot, mittags Glace im Schatten, abends Passeggiata dem Strand entlang. Wer lebendige Badeferien mit hoher Infrastrukturdichte sucht und gerne Betrieb um sich hat, findet hier die kompletteste Anlage am Schweizer Ufer des Sees.
Ferien am Nordufer des Lago Maggiore – rund um das Campofelice Camping Village in Tenero
Das Nordufer des Lago Maggiore ist die sonnenverwöhnte Badewanne der Schweiz: mildes, fast mediterranes Klima, Palmen und Kamelien am Ufer, dahinter Berghänge mit Rebbergen und Kastanienwäldern. Tenero liegt mitten in dieser Zone – und der See gibt den Ferienrhythmus vor. Die flache Bucht zwischen Tenero und Locarno gehört Schwimmern, Stand-up-Paddlern und Gummibooten; dem Ufer entlang führt ein Weg für Velos und Fussgänger, auf dem man vorbei an Lidos und Bootshäfen in rund einer halben Stunde gemütlich nach Locarno rollt oder schlendert.
Locarno selbst empfängt mit einer kompakten Altstadt voller Arkaden, Kirchen und Cafés sowie einer langen Seepromenade, an der die Kursschiffe ablegen. Die Flotte der Lago-Maggiore-Schifffahrt macht den See zum Ausflugsgebiet: Man tuckert zu den Dörfern am Gambarogno-Ufer gegenüber oder gleich weiter auf die italienische Seeseite – etwa nach Luino, dessen grosser Mittwochsmarkt seit Generationen Besucher aus der ganzen Region anzieht und sich auch per Bahn erreichen lässt. Grenzüberschreitende Ausflüge gehören hier zum Alltag; der Süden beginnt gefühlt schon an der Anlegestelle, und wer mag, frühstückt in der Schweiz und isst sein Mittagessen in Italien.
Wer zwischendurch Abwechslung vom Wasser sucht, hat die Wahl: Weinkeller und Rebhänge über dem Dorf, die Einkaufs- und Kulturstadt Locarno nebenan oder Bellinzona mit seinen drei UNESCO-Burgen eine kurze Bahnfahrt entfernt – dank dichtem S-Bahn-Takt geht das auch spontan zwischen zwei Badegängen. Doch die meisten Tage enden ohnehin wieder am Ufer – mit Füssen im warmen Sand, Blick auf die Segelboote und auf die Berge, die sich im Abendlicht über dem grössten Feriensee der Alpensüdseite spiegeln.